Das Grab ist leer!

Eine wahre und bewegende Geschichte zu Ostern:

Philipp hat Down-Syndrom. In der Schule wird er deshalb oft gehänselt. Im Religionsunterricht erzählt die Lehrerin von Ostern und von dem neu aufkeimenden Leben im Frühjahr. Sie gibt jedem Kind ein hohles Ei. Als Hausaufgabe soll jeder das Ei mit Gegenständen füllen, die mit Ostern zu tun haben. Am nächsten Tag öffnet sie jedes einzelne Ei und kommentiert es. In dem einen Ei ist eine Blume, in dem anderen ein Schmetterling. Philipps Ei legt sie – ohne ein Wort zu sagen – zur Seite. Philipp ruft: „Frau Müller, warum sagen Sie denn gar nichts zu meinem Ei?“ Die Lehrerin: „Da ist doch gar nichts drin. Was soll ich da kommentieren?“ Die anderen Kinder lachen: „Das ist ja wieder typisch Philipp! Er kann die einfachsten Hausaufgaben nicht lösen!“ Da sagt Philipp ganz selbstbewusst: „Das Ei ist deshalb leer, weil an Ostern das Grab leer war!“. Wenige Wochen später erkrankt Philipp an einem Infekt. Aufgrund seiner Vorerkrankung stirbt er. Zu seiner Beerdigung kommen alle seine Klassenkameraden. Jeder hält ein leeres Ei in der Hand in Erinnerung an Philipps „Osterpredigt“.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe und hoffnungsvolle Ostern!