Neue Freunde?

„Jaaaa!“ riefen unsere Kinder, als Daniel Kallauch fragte, ob denn überhaupt Kinder vor den Leinwänden sitzen würden. Die Übertragung klappte und das Programm kam bei den Kindern an! Doch halt, ProChrist für Kids fing schon viel früher an:

Schon Wochen vorher wurde besprochen und vorbereitet, liefen die Lieder und ein Teil des Programms schon in vielen Familien von CD – manchmal rauf und runter -, wurden Einladungen verteilt und ausgehangen, herumtelefoniert und viel gebetet!

Am Samstag selbst kamen die Mitarbeiter um 14 Uhr zusammen, um die letzten Sachen abzusprechen und noch mal mit dem Leiter, Vater und Schenker des Ganzen – Gott – zu sprechen. Dann ab auf die Posten, zu den Parkplätzen, den Empfangsorten und den Spielen: Die Kinder und Eltern konnten kommen!

Um 15 Uhr saßen etwa 32 Kinder und einige ihrer Eltern und wir Mitarbeiter auf den Stühlen und Bänken. Alle Bewegungsfreudigen aber nicht lange, denn Sina und Andrea begrüßten mit einer Rakete, die erstmal gesucht werden musste, ließen die Kindergartenkinder sich einmal drehen und die Schulkinder sich melden und gaben Luftballons her, die nicht festgehalten, aber auch nicht den Boden berühren durften. Zwischendurch erklärten sie noch, wer sie sind, was Freunde sind und wer ihr bester Freund ist – Jesus. Denn darum ging es bei ProChrist für Kids: „Jesus, du sollst mein bester Freund sein…“ war eins der Lieder, die später noch mit Daniel Kallauch gesungen wurden.

ProChrist für Kids Logo

Um 15.30 Uhr sahen wir ihn dann in der Stuttgarter Porsche-Arena auf der Bühne oder doch eher auf unserer Wand? Mit vielen Liedern, lustigen Witzen, aber auch Eifersucht und Angst, denn: Daniel hatte noch Britta zur Freundin, das gefiel Spaßvogel Willibald erstmal nicht! Mit Britta ging Daniel Kanufahren; Willibald wollte nicht mit, denn er hatte Angst – pardon: Respekt – vor dem Wasser. Aber Willibald konnte dafür gut über seine eigenen Witze lachen! Und die Kinder auch! Später erzählte Britta, dass sie mal einen schlimmen Unfall beim Kanufahren hatte und darum eigentlich auch ein bisschen Angst vor Wasser hat. Ihr gefällt aber seitdem die Geschichte mit Petrus auf dem Wasser und sie weiß nun, dass sie sich mit Jesus wieder aufs Wasser trauen kann: Er gibt ihr Mut und steht ihr bei, er ist ihr bester Freund! Auch Willibald traut sich deshalb später auf die Achterbahn, zusammen mit Daniel und Britta. „Mit Jesus traut man sich Sachen, an die man vorher nicht geglaubt hat. Jedes Kind, jeder Erwachsene kann ein Freund von Jesus werden. Jesus wünscht sich das auch, dass das jeder Mensch wird!“, so erklärt es Daniel dem Willibald.

Nach der Satellitenübertragung gab es bei uns im Gemeinderaum noch ein kleines Fest – denn das Bufett war eröffnet und lauter leckere Sachen gab es dort! Außerdem gab es viele Spielmöglichkeiten und manche Mitarbeiter, die unbedingt spielen wollten! Aber nur mit den Kindern zusammen, oder? In den höheren Lagen des Raumes wurde viel geredet und alle waren so gern zusammen, dass wir erst um halb sechs mit Aufräumen anfangen wollten. Am Ende dann die Feststellung: Es war ein schöner Nachmittag mit viel Gemeinschaft und manchen neuen Bekannten, großen und kleinen. Mal sehen, ob sie noch Freunde werden?